Bildende Kunst

Kontakt

Stiftung Opelvillen
Ludwig-Dörfler-Allee 9
D-65428 Rüsselsheim
Telefon: 06142 - 835907
Fax: 06142 - 836014
opelvillen(at)online.de

Öffnungszeiten

Mittwoch 10.00 Uhr – 21.00 Uhr,
Donnerstag bis Sonntag 10.00 Uhr – 18.00 Uhr

Öffnungszeiten an den Feiertagen :
Karfreitag, 2. April: geschlossen
Ostersonntag, 4. April: 10.00 Uhr – 18.00 Uhr
Ostermontag, 5. April: geschlossen
Maifeiertag, 1. Mai: 10.00 Uhr – 18.00 Uhr

Mit Abstand ganz Nah - Fotografie aus Leipzig

17. März, 19.00 Uhr, Opelvillen Rüsselheim

öffentliche Führung mit Antje Kroll

Mit Abstand ganz Nah

Fotografie zwischen Dokumentarischem und konzeptuell Inszeniertem bestimmt noch immer dieses kunstgeschichtlich recht junge Medium der Bildenden Kunst. Und wie so oft prägen Schulen und Akademien nachhaltig die künstlerischen Auffassungen und Strategien für Generationen.
Die Hochschule für Grafik und Buchkunst in Leipzig war die wichtigste Ausbildungsstätte für künstlerisch ambitionierte Fotografie in der DDR. Sie prägte in den 1980er-Jahren jene Fotografengeneration, welche die Dominanz des agitatorischen Bildjournalismus unterminierte und eigene Handschriften entwickelte. Die kritische, soziologisch-empirische Auseinandersetzung mit der Gesellschaft, der Blick auf die Menschen und ihre sozialen Zwänge stehen seither im Fokus der Leipziger Fotografie.
Obwohl man Leipzig im Kunstbereich häufig zuerst mit traditionsreicher Malerei verbindet, war und ist die Stadt schon immer ein Ort, an dem die Fotografie sowohl als künstlerische Disziplin als auch als akademisches Lehrfach eine wichtige Rolle spielt. Die Ausstellung gibt mit Werken von 25 Künstlerinnen und Künstlern, die alle an der Hochschule für Grafik und Buchkunst ein Studium absolviert haben, einen Überblick zur Leipziger Fotografie seit den späten 1970er-Jahren bis in die unmittelbare Gegenwart hinein. Ausgehend von der Sammlung Fotografie des Kunstmuseums Dieselkraftwerk Cottbus, die zu den bedeutendsten ostdeutscher Fotokunst zählt, werden markante Werke vorgestellt. Die Weiterentwicklung konzeptuell unterschiedlicher Auffassungen der Leipziger Absolventen nach 1990 lässt sich an ausgewählten Positionen zur Gegenwartskunst ermessen. Die kritische Distanz zur gesellschaftlichen Wirklichkeit, sowohl unter den Perspektiven privatalltäglicher als auch öffentlicher, globaler Zusammenhänge, markiert bis heute einen wesentlichen Bestandteil der Leipziger Fotografie.
Die Ausstellung geht noch bis zum 16. Mai 2010



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