
Rund und bunt geht es in den Wandmalereien von Susanne Beik zu. Vorherrschend ist ein Schlingenmuster, das die Künstlerin immer wieder neu zu vernetzen weiß. Eine Schau in Viernheim zeigt ihre Arbeiten.
Susanne Beik hat eine Bildsprache entwickelt, deren Spektrum auf den ersten Blick eng begrenzt erscheint, in der konkreten Anwendung aber eine erstaunliche Varianzbreite nicht nur graduell, sondern auch grundsätzlich unterschiedlicher Möglichkeiten eröffnet. Einmal mehr zeigt sich, dass radikale Beschränkung ein Gestaltungs- und Wahrnehmungs- spektrum von überraschender Vielfalt erschließen kann.
Beik verwendet ausschließlich eine Art Schlingmuster, dessen "Tragfähigkeit" sie zunächst in Tafelbildern, später in eindrucksvollen Wandmalereien erprobt hat. Sie setzt es sparsam oder ganze Wandflächen füllend ein, flächendeckend, punktuell oder als Fries.
Die Künstlerin selbst sagt über ihre Arbeit: "Bei meinen malerischen Installationen bin ich durch das Arbeiten vor Ort mit immer neuen räumlichen Situationen konfrontiert. Durch das Eingehen auf und das Arbeiten mit diesen Gegebenheiten entstehen immer neue Installationen, die einzigartig sind – womit ich meine, dass keine von ihnen genau so an einem anderen Ort entstehen kann." Welche Werke nun genau in Südhessen entstanden sind, können die Besucher bis 21. August im Kunsthaus Viernheim erfahren.
Susanne Beik "Netzwerke"
23. Juli bis 21. August
Kunsthaus Viernheim
Rathausstraße 36
Viernheim
Öffnungszeiten:
Do + Fr 15 bis 18 Uhr, Sa 10 bis 13 Uhr
Quelle: hr-online.de
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