
Schirn Kunsthalle Frankfurt
Römerberg
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Der österreichische Multimediakünstler Peter Kogler lässt mit seiner 360-Grad-Multiprojektion in der Schirn einen illusionistischen Raum entstehen, in dessen Vibrationen sich die Klangelemente des Soundkünstlers Franz Pomassl mischen.
Der österreichische Multimediakünstler Peter Kogler gilt als Pionier computergenerierter Kunst. Mit einer beeindruckenden 360-Grad-Multiprojektion lässt der zweifache documenta-Teilnehmer vom 1. Juli bis 12. September 2010 in der Schirn einen illusionistischen Raum entstehen und zieht damit den Betrachter in seinen Bann zieht. Linien eines gleichmäßigen Gitternetzes verlieren ihre festen Koordinaten und dehnen sich zu einem Formenspiel amorpher Figuren aus. Alle projizierten Elemente unterliegen einer permanenten Transformation ihrer spezifischen Struktur und bringen so den Raum visuell zum Schwingen. In die Vibration des Raumes mischen sich Klangelemente des Soundkünstlers Franz Pomassl.
In der Schirn wird auf die vier Wände eines rechteckigen Raumes mithilfe von 12 Projektoren eine synchrone, ineinander übergehende Bildanimation projiziert, aus deren zunächst streng geometrischen Gitternetzen sich amorphe Strukturmuster entwickeln. Für den Betrachter entsteht der Eindruck, dass sich die festen Koordinaten des Raumes auflösen und die Wandflächen zu organischen Bewegungen verflüssigen. Die akustischen Elemente des österreichischen Soundkünstlers Franz Pomassl erweitern die visuelle Wahrnehmung des Raumes um ein eindringliches Tonerlebnis. Der Betrachter wähnt sich inmitten einer audio-visuellen Superstruktur, die den Raum, in dem er sich bewegt, aufzuheben scheint.
Eröffnung: 30. Juni 2010
Ausstellungsdauer: 1. Juli – 12. September 2010
In Kooperation mit kulturkurier.de .
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