
Die Frankfurter „Alte Brücke“ ist eine der bedeutendsten europäischen mittelalterlichen Brücken, vergleichbar mit der Steinernen Brücke in Regensburg oder der Karlsbrücke in Prag. Sie markiert ein Wegekreuz im Herzen Europas. Ihre erste urkundliche Erwähnung fällt in das Jahr 1222. Sie bündelte die Pilgerströme auf dem Weg nach Santiago de Compostela und Rom, sie ermöglichte den Kurfürsten, sich in Frankfurt zu Wahl und Krönung der römisch-deutschen Könige und Kaiser zu versammeln, sie schuf die Voraussetzungen für einen überregionalen Markt, aus dem sich die Frankfurter Messe und die Börse entwickelten.
Das Amt für Straßenbau und Erschließung und das Institut für Stadtgeschichte präsentieren in Form eines Kooperationsprojektes nicht nur die Geschichte der „Alten Brücke“, wozu exquisite Leihgaben aus ganz Deutschland zusammen getragen wurden, sondern stellen auch das künftige Bauvorhaben vor: der Bogen der Ausstellung reicht von der Vergangenheit bis in die Zukunft.
Die Frankfurter „Alte Brücke“ ist eine der bedeutendsten europäischen mittelalterlichen Brücken, vergleichbar mit der Steinernen Brücke in Regensburg oder der Karlsbrücke in Prag. Sie markiert ein Wegekreuz im Herzen Europas. Ihre erste urkundliche Erwähnung fällt in das Jahr 1222. Sie bündelte die Pilgerströme auf dem Weg nach Santiago de Compostela und Rom, sie ermöglichte den Kurfürsten, sich in Frankfurt zu Wahl und Krönung der römisch-deutschen Könige und Kaiser zu versammeln, sie schuf die Voraussetzungen für einen überregionalen Markt, aus dem sich die Frankfurter Messe und die Börse entwickelten.
Mit Hauptbahnhof, Autobahn und Rhein-Main-Flughafen erlangte das Wegekreuz Frankfurt im 19. und 20. Jahrhundert eine neue Dimension. Zu Beginn des 21. Jahrhunderts nimmt die Stadt als Messezentrum und als internationaler Finanzmarkt weltweit ihren herausgehobenen Platz ein.
Im Jahr 2010 ist der ehemalige Ausgangpunkt der Entwicklung der Stadt nur eine von 17 Frankfurter Mainbrücken. Und wie die jetzigen architektonischen Planungen zeigen, machen auch bei ihr, die einmal wesentlicher Bestandteil der Frankfurter Altstadt war, die Veränderungen vor der Zukunft nicht halt. Doch was in der momentan geführten Diskussion über die Frankfurter Altstadt umstritten ist, scheint hier zu gelingen: In ihrer beeindruckenden Verschmelzung von alten und neuen Formelementen geben die Bögen aus Miltenberger Sandstein zusammen mit dem Domturm der Stadt Frankfurt weiterhin ihr unverwechselbares Gepräge.
Weitere Informationen gibt es auf auf dieser Homepage des ehrwürdigen Brückengemäuers.
In Kooperation mit kulturkurier.de .
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