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Die Kultusministerkonferenz hat Eva Kühne-Hörmann, Ministerin für Wissenschaft und Kunst des Landes Hessen (HMWK), im Dezember 2011 zur neuen Präsidentin des Deutschen Nationalkomitees für Denkmalschutz benannt. Sie übernimmt das Amt bis zum 30. September 2013.
„Kulturdenkmäler zeugen von Werten, die Zeiten und Generationen überdauern. In einer Welt, die durch raschen Wandel und damit oftmals auch durch Unsicherheiten geprägt ist, vermitteln sie die notwendige Kontinuität. Kulturdenkmäler und Denkmalpflege bilden ein ausgleichendes Gegengewicht gegen den ständigen Wandel, der uns allen viel abfordert und manche Menschen gelegentlich auch überfordert. Denkmalpflege trägt so erheblich dazu bei, unsere Gesellschaft zu stabilisieren“, so Kühne-Hörmann.
Für das Komitee setzt die neue Präsidentin die im letzten Jahr erfolgreichen Bemühungen um qualifizierte Standards in der denkmalgerechten Beratung und Ausführung bei energetischen Instandsetzungsmaßnahmen fort. Sie unterstreicht damit das Selbstverständnis von Denkmalpflege als aktiven und zeitgemäßen Partner.
Gleichzeitig hebt sie die Bedeutung der Städtebauförderung für den Erhalt der Baudenkmäler und Stadtbilder hervor. Gerade in Zeiten der finanziellen Krise kann durch ein antizyklisches Verhalten zu den politischen Sparmaßnahmen die Förderung des Denkmalschutzes wegen seiner wirtschafts- und arbeitsmarktpolitischen Impulse Stabilität bieten. Eva Kühne-Hörmann betont:
„Denkmalpflege gestaltet. Sie gestaltet Baudenkmäler, unser Geschichtsbild und die Gesellschaft. Und sie ist gleichzeitig Partner in der kultur- und strukturpolitischen Entwicklung des Landes und seiner Regionen."
Die Präsidentin des Komitees spricht sich für dafür aus, die Bundesförderprogramme zum Städtebaulichen Denkmalschutz und zur energetischen Gebäudesanierung besser zu koordinieren und aufeinander abzustimmen, um Synergieeffekte der verschiedenen Städtebau-Förderprogramme einträglicher für den Denkmalschutz zu nutzen.
Quelle & Bild: HMWK