Der Kulturfonds Frankfurt RheinMain stärkt die Themen Moderne und Impuls Romantik

rheinromantikDer Kulturfonds Frankfurt RheinMain hat in der Sitzung des Kulturausschusses von Anfang  November 2011 seine Themenschwerpunkte „Frankfurt RheinMain als Transformator der Moderne in Europa“ sowie „Impuls Romantik. Rheinromantik – Mainromantik“  maßgeblich ausgebaut.

Sieben weitere Projekte wurden für den Impuls Romantik bewilligt, der im Frühjahr 2012 einsetzen wird, darunter die Förderung des Deutschen Chorfests 2012 und die der Ausstellung „Romantik und Zeitgenossenschaft“ in Darmstadt.

Das Chorfest bringt im Juni 2012 über 20.000 Sänger aus ganz Deutschland anlässlich des 150-jährigen Bestehens des Chorverbands nach Frankfurt und in den Main-Taunus sowie den Hochtaunuskreis. Lieder und Musik der Romantik, die seit 1862 zum Kernbestand des Liedrepertoires zählen, werden somit der breiten Öffentlichkeit und insbesondere jungen Menschen wieder nahegebracht. Mit der für Herbst 2013 zu erwartenden Ausstellung „Romantik und Zeitgenossenschaft“ wird das Landesmuseum Darmstadt seine einzigartigen Bestände an Zeichnungen und Aquarellen aus der Brentano-Epoche neu erschließen und präsentieren.

Das Engagement des Kulturfonds für die Moderne und für zeitgenössisches Kunstschaffen wird nachhaltig ausgebaut. Ein Beispiel: Mit ON AIR 2012 beginnt der Mousonturm in Frankfurt ein neues Kapitel. Ein faszinierendes Kulturfest (Kunst, Musik, Performance, Literatur, …) in und um die Jahrhunderthalle in Höchst im Juni 2012 bildet den Auftakt der neuen Intendanz und hilft, die Umbauphase des Mousonturms zu überbrücken.

Besondere Zuwendung erfahren wiederum junge Spitzentalente der Kultur. Mit der Unterstützung für das „1. Kronberg Academy String Festival“ ermöglicht der Kulturfonds der renommierten Cello-Institution am Taunus den Ausbau zu einer der führenden Streicherakademien in der Welt.

Dank seiner Gesellschafter hat der Kulturfonds bislang über 20 Mio. € zugunsten von national und international strahlkräftigen Projekten aufgebracht. Die derzeitigen Gesellschafter sind Frankfurt a. M., Darmstadt, Hochtaunuskreis, Main-Taunus-Kreis sowie das Land Hessen.