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Mit beiden Teilen von Goethes "Faust" und einem speziellen "Faust"-Projekt für Kinder eröffnet das Schauspiel Frankfurt seine Spielzeit 2012/13 und trägt zu der Frankfurter Goethe-Festwoche 2012 bei. Die Premieren am 14. und 15. September 2012 bilden zugleich einen Höhepunkt der Frankfurter Goethe Festwoche 2012. Insgesamt sind 34 Termine, auch Doppelvorstellungen geplant.
Mit der Inszenierung hat das Schauspiel zwei Regisseure beauftragt, die für jeweils einen Teil verantwortlich sind: Stefan Pucher inszeniert den ersten Teil mit Marc Oliver Schulze in der Titelrolle und mit Alexander Scheer als Mephisto. Benedikt von Peter, der vor kurzem mit dem Deutschen Theaterpreis DER FAUST für die beste Opernregie ausgezeichnet wurde, erarbeitet den zweiten Teil, u.a. mit Wolfgang Michael (als Faust), Constanze Becker und Valery Tscheplanowa.
Die Premieren am 14. und 15. September 2012 bilden zugleich einen Höhepunkt der Frankfurter Goethe Festwoche 2012. Insgesamt sind 34 Termine, auch Doppelvorstellungen geplant. Am 22. September folgt die Premiere "Faust" nach Christopher Marlowe in einer Inszenierung speziell für Kinder ab 10 Jahren.
Der Vorverkaufsstart für alle angesetzten »Faust«-Vorstellungen ist angelaufen.
Das diesjährige Festwochenthema setzt zwei Leitmotive der Frankfurter Stadtgeschichte – die Goethestadt und die Finanzmetropole – in Beziehung und thematisiert sie in innovativer Weise gemeinsam. Mit einem Veranstaltungsprogramm, das bewusst sehr unterschiedliche Perspektiven miteinander verbindet, wollen die Initiatoren der Festwoche – das Kulturamt der Stadt Frankfurt, das Schauspiel Frankfurt, das Freie Deutsche Hochstift und viele andere – Brücken schlagen von Goethes Beschäftigung mit Geld und Ökonomie zu heutigen Debatten um die moderne Finanzwirtschaft. Das Goethe-Haus beleuchtet den Umgang des Dichters mit dem Medium Geld in einer großen Sonderausstellung. Das Schauspiel zeigt mit den beiden Teilen des ‚Faust’ das Drama Goethes, das sich wohl am intensivsten mit den Chancen und Risiken der modernen Wirtschaft auseinandersetzt. Ausstellungen im Geldmuseum und im Institut für Stadtgeschichte, Lesungen und Vorträge zeigen weitere Facetten des vielseitigen Themas. Zur Festwoche erscheint eine eigene Broschüre, der Sie alle Termine entnehmen können.