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12. Februar, 11:30 Uhr, Kunsthalle DarmstadtKunsthallen-Direktor Peter Joch referiert im Rahmen der Ausstellung „Schlachtpunk. Malerei der Achtziger Jahre" über den künstlerischen Ausdruck der Punk-Bewegung aus den 80iger Jahren. Wie die Kunstszene in Lpondon und New York fühlten sich junge Künstler unmittelbar mit der Musikszene verbunden, organisierten Konzerte oder spielten in kurzlebigen Bands. Provokation, Lust an der Destruktion, Infragestellung der gängigen gesellschaftlichen Werte kennzeichneten die Musik des Punk.
Die Punkszene erwies sich darüber hinaus bald als stilbildend hinsichtlich Mode, Design und Accessoires. Der „Stil" dieser kulturellen Revolte hatte aber auch direkte Auswirkungen auf die bildende Kunst, besonders die Malerei. Er manifestierte sich in einer Kunstszene, die sich Ende der 1970er Jahre vor allem von einer als unsinnlich und theoretisch schal empfundenen Konzept- und Objektkunst abzusetzen versuchte.
Präsentiert werden Werke aus der seit 1984 im Hessischen Landesmuseum Darmstadt befindlichen Dauerleihgabe „Sammlung Tiefe Blicke". Großformatige Gemälde der Ironiker Peter Angermann, Blalla W. Hallmann, Milan Kunc, Jiri Georg Dokoupil und Walter Dahn stehen neoexpressionistischen Farbexplosionen u.a. von Helmut Middendorf, Elvira Bach, Albert Oehlen, Volker Tannert und Bernd Zimmer gegenüber.
Im Zentrum der Ausstellung stehen 19 Gemälde von Martin Kippenberger. Plastiken von Felix Droese, Meuser, Harald Klingelhöller und der Berliner anarchistischen Spaßgruppe „Endart" ergänzen die Gattung Malerei.
Die Ausstellung ist noch bis zum 29. April in der Kunsthalle Darmstadt zu sehen.
Kunsthalle Darmstadt
Steubenplatz 1
64293 Darmstadt
Tel.: 06151 891184
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